Als Professional Scrum Trainer™ (PST) bietet Simon Trainings für Scrum Master, Product Owner und Agile Leader aller Erfahrungsstufen. Seine Workshops und Trainings erhalten regelmäßig Bestbewertungen. Simons Artikel sind sowohl anschaulich als auch praxisorientiert und beantworten konkrete Fragestellungen rund um die effektive Nutzung von Scrum. Rund 5 Jahre war Simon Teil des Colenet-Teams und schreibt nun als selbstständiger Trainer noch regelmäßig als Gast-Autor für unseren Blog.
Effektiv arbeitende Teams erwecken den Anschein, dass sich die Teammitglieder blind verstehen.
Das liegt nicht daran, dass die Teammitglieder auf telepathischem Weg kommunizieren, sondern daran, dass sie gelernt haben, was sie voneinander erwarten können. Eine Grundlage für eine hochperformante Arbeitsweise stellen Working Agreements dar. Sie machen explizit, was es bedeutet, sich wie blind zu verstehen.
Wenn du dies erkennst, kannst du Working Agreements erfolgreich einsetzen. Du hast gewissermaßen eine Abkürzung zu besserer Teamleistung gefunden.
Dieser Artikel gibt dir eine Anleitung dazu:
Wir sollen dem Team helfen, die Theorie hinter Scrum zu verstehen, die Mitglieder des Teams in Selbstmanagement coachen, Hindernisse aus dem Weg räumen, die die Entwicklungsgeschwindigkeit verlangsamen, und vor allem das Unternehmen so verändern, dass es von agilem Arbeiten profitieren kann.
Wir sollen der Change Agent sein!
So die Theorie. In der Praxis stellst du dir wahrscheinlich jetzt die Frage: „Wie fange ich damit bloß an?“
Als ich vor 8 Jahren angefangen habe, in Scrum Teams zu arbeiten, hätte ich mir folgenden Ratschlag gewünscht:
Investiere deine Zeit in die Facilitation eines effektiven Sprint Reviews.
Du bist auf einem verlorenen Posten, wenn du Veränderung im Unternehmen allein vorantreiben musst. Ein gut begleitetes Sprint Review stellt einen riesigen Hebel dar, um die Vorzüge agilen Produktmanagements im ganzen Unternehmen hochzuhalten.
Im Folgenden findest du meine 4 Fragen, die ich nutze, um ein effektives Sprint Review zu moderieren.
Produktive Scrum Events, die sich mühelos anfühlen, passieren nicht einfach so.
Sie werden situativ aus einzelnen, kleinen Bausteinen zusammengesetzt.
Erfahrene Scrum Master bedienen sich dabei an ihrer Toolbox von Facilitation-Methoden
und -Techniken, die sie über die Jahre mühevoll gesammelt und zusammengestellt haben.
Die Diskussion im Daily Stand-up dauert schon wieder ewig.
Du weißt nicht, wie du eingreifen sollst. Du stehst nur hilflos daneben.
Wenn dir dieses Gefühl bekannt vorkommt, dann bist du nicht allein. Tatsächlich geht es vielen Scrum Mastern am Anfang ihrer Karriere so. Bis sie durch viele Trial-and-Error-Momente gelernt haben, welche Fertigkeiten ihnen helfen, produktive Interaktion der Teammitglieder zu ermöglichen.
Was ist die wahre Ursache dafür, dass sich die Diskussionen im Kreis drehen? Diese Frage wird in diesem Artikel beantwortet:
Zertifiziert zu sein ist mittlerweile ein notwendiges Übel, um als Scrum Master eine gute Stelle zu erhalten.
Neben einer relevanten Berufserfahrung sind Zertifizierungen das Kriterium, auf welches Recruiter achten.
Kein Wunder also, dass mich in letzter Zeit immer mehr Anfragen mit der Frage erreichen: „Simon, wie kann ich mich am besten auf die PSU-Prüfung vorbereiten?“ Den Wunsch nach einer PSU-Zertifizierung kann ich gut nachvollziehen. Da es in Deutschland nur 2126 PSU-Zertifizierte, aber 483198 PSM-Zertifizierte gibt, stichst du mit einer solchen Zertifizierung aus der breiten Masse der Scrum Master heraus.
Wie kannst du dich also auf die Prüfung vorbereiten? Bei meiner Antwort unterscheide ich zwischen zwei Personengruppen.
Scrum zu skalieren bedeutet für verschiedene Menschen verschiedene Dinge. Woran liegt das? Simon räumt in diesem Beitrag mit 5 verbreiteten Mythen zur Skalierung von Scrum auf.
Wirkungsvolle Ziele zu setzen, zeichnet erfolgreiche Leader aus.
Allerdings bin ich davon überzeugt, dass diese Fähigkeit jeder beherrschen sollte.
Hier erhältst du 3 Einsichten, die ich in den letzten 8 Jahren bei meiner Arbeit mit Teams gesammelt habe und die auch dir helfen können, effektiv Ziele zu formulieren.
Was haben folgende Aussagen gemeinsam?
„In Scrum wird nicht geplant!“
„Das Product Backlog ist das wichtigste Element des Scrum Rahmenwerks.“
„In Scrum fungiert der Scrum Master als der Projektmanager.“
Für mich sind sie ein Anzeichen, dass das Scrum Rahmenwerk noch nicht verstanden wurde.
Selbst auf Meet-ups oder Konferenzen, wo ich vermeintlich erfahrenen Agilisten begegnen sollte, höre ich leider häufig noch diese zweifelhaften Aussagen. In diesem Artikel will ich damit aufräumen.