„Ich bin am Limit. Wenn ich dieses Projekt auch noch bearbeite, muss ich einen Teil meiner aktuellen Arbeit streichen. Welcher Teil soll das sein?“ – Eine nüchterne Einschätzung, klar kommuniziert. In einer theoretischen Betrachtung scheint nichts naheliegender und einfacher zu sein, als sich über die eigenen Kapazitätsgrenzen bewusst zu werden und sie transparent zu machen. Was Leiv seit Jahren beobachtet, sieht jedoch ganz anders aus. Sein Appell: Wir müssen lernen, „Nein“ zu sagen.
„Es bleibt die Teamarbeit, die den größten Wettbewerbsvorsprung verschafft“ – mit diesem Zitat von Patrick Lencioni führt uns Simon die Wichtigkeit gelebter Scrum-Werte für echte Teamarbeit vor Augen. Wie man diese über eine Werte-Retrospektive stärkt, zeigt uns Simon mit einem Retro-Format in 6 Schritten.
Immer wieder müssen Mitarbeitende Folgen von Entscheidungen meistern, die ohne ihr Zutun gefällt wurden. Die Konsequenz ist oft nicht nur Frust, sondern auch die verschenkte Chance, wertvolles operatives Wissen und Erfahrung der Belegschaft für den Entscheidungsprozess zu nutzen. Leiv stellt einem typischen Szenario der Entscheidungspräsentation ein Szenario der integrativen Entscheidungsfindung gegenüber.
Was kann man noch tun, wenn man einem Team helfen soll, dessen Mitglieder sagen „Ich will hier nur noch weg!“? Ist das nicht ein hoffnungsloser Fall? Vielleicht. Wenn man es aber dennoch versuchen möchte, dann empfiehlt Leiv die Nutzung der „Team-Schmerz-Matrix“, die er selbst entwickelt und für sich in genau so einer Situation erfolgreich genutzt hat. Wie das Ganze funktioniert, erklärt er im Beitrag.