Der Scrum Guide enthält viele Regeln und Empfehlungen, aber kannst du sie unterscheiden?
User Storys zu schätzen ist nicht verpflichtend. In Scrum gibt es keine verpflichtenden Best Practices! Scrum ist ein Rahmenwerk und keine Methode. Der Scrum Guide beschreibt deshalb nur das „Was“ und nicht das „Wie“. Deshalb sind Praktiken immer nur Empfehlungen.
Scrum Master, die Best Practices als verpflichtende Scrum Regeln auffassen, behindern die Agilität im Unternehmen. Agil zu sein bedeutet, sich an den Kontext anzupassen. Allerdings ist dieser für jedes Team, jedes Produkt und jedes Unternehmen verschieden.
Damit du nicht auch zu diesen Scrum Mastern gehörst, findest du hier eine Übersicht der wichtigsten Regeln und Empfehlungen aus dem Scrum Guide.
Die wichtigste Aufgabe als Facilitator ist nicht, zu facilitieren.
Stattdessen solltest du deinem Team die Groan Zone erklären. 99 % der Scrum Master machen den Fehler, dass sie ihr Wissen und ihre Erfahrung mit Gruppendynamik nicht mit ihrem Team teilen. Dadurch zwingen sie ihr Team bei der Moderation von Scrum Events vom Scrum Master abhängig zu sein. Teilst du hingegen dein Wissen über die Groan Zone mit deinem Scrum Team, dann wird Facilitation eine Fertigkeit jedes Teammitglieds. Damit stärkst du wirksam die Fähigkeit zum Selbstmanagement.
Selbstmanagement zu fördern, ist der eigentliche Auftrag jedes Scrum Masters.
In Trainings, Workshops und auf Konferenzen habe ich in den vergangenen Monaten unzählige Male die Groan Zone erklärt. Dabei hat sich für mich folgende neunschrittige Anleitung bewährt. Wenn du dir Zeit sparen willst, dann verw
„Niemand hat dich gebeten, zu kommen!“
Jeder erfahrene Scrum Master wurde wohl schon einmal mit einer solchen Aussage konfrontiert.
Betrachten wir ein beliebiges Produkt. Dann sehen wir: Entwickler entwickeln das Produkt. Designer stellen sicher, dass es eine gute Nutzererfahrung bietet und toll aussieht. Der Product Owner vertritt die Probleme und Wünsche der Kunden. Marketer kümmern sich darum, dass die Menschen vom Produkt erfahren. Der Vertrieb hilft potenziellen Kunden, ihre Kreditkarte zu zücken und das Produkt zu kaufen. Und der Kundensupport sorgt dafür, dass bei Kunden über die Jahre kein Frust entsteht.
Was sonst braucht man in der Produktentwicklung?
Im letzten Jahr habe ich über 40 Workshops für Scrum Master, Product Owner und Führungskräfte durchgeführt.
Willst du ein Geheimnis wissen?
Ich benutze jedes Mal das gleiche Vorgehen. Egal, welches Thema oder Publikum, ob online oder in Präsenz. Der Lernerfolg eines Trainings wird nur durch einen Faktor bestimmt: wie gut du als Trainer es schaffst, die Teilnehmer einzubeziehen.
Wenn du weiterliest, teile ich mein Vorgehen mit dir.
Selbstmanagement passiert nicht einfach so. In einer neuen Situation greifen Menschen meist auf bereits Bekanntes zurück. Deshalb gleicht das Daily Scrum bei neuen Teams häufig eher einem Statusmeeting.
Wie du ein Statusmeeting in ein Daily Scrum verwandeln kannst, erfährst du hier.
Das “Wir haben schon so viel Zeit und Geld investiert, wir können jetzt damit nicht aufhören” Problem Bei einem vorherigen Arbeitgeber untersuchte ich vor einigen Jahren ein Projekt. Das Projekt lief inzwischen seit Monaten, jedoch ohne großen Erfolg. Ich schlug vor, das Projekt zu stoppen. Ich wurde unterbrochen mit den Worten: “Wir haben bereits…
Product-Ownership ist nicht einfach:
Es gibt die unterschiedlichsten Anforderungen an das Produkt.
Das Product Backlog ist überladen mit Features.
Stakeholder aus Entwicklung, IT, Marketing, Sales und Betrieb haben alle eine Meinung, was als Nächstes getan werden muss.
Nur leider sind sie niemals einer Meinung.
Wenn diese Situation auch deiner Realität entspricht, dann lies weiter.
Die Diskussionen in der Sprint Retrospektive drehen sich seit geraumer Zeit nur noch im Kreis. Das Resultat? Wieder eine Retrospektive, die ohne konkrete Verbesserung endet.
Wenn dir das bekannt vorkommt und du einen Ausweg wissen willst, dann lies weiter…
Es war ein langer Weg bis zu dieser Rezension:
„Durch die Interaktivität bin ich nicht nur Teilnehmerin, sondern wirklich Lernende. Kein passiver Konsum – wir haben uns das neue Wissen erarbeitet. Gespickt mit hilfreichen Tipps von Simon für den Arbeitsalltag. Langeweile? Fehlanzeige.“ – Sandra
Nach über zwei Jahren und über 940 Teilnehmern in meinen Trainings und Workshops habe ich endlich den Bogen raus, wie ich Trainings in eine interaktive Lernsession verwandeln kann. Seitdem finden sich in jedem Review Wörter wie „interaktiv“, „kurzweilig“ oder „didaktisch gut strukturiert“.
Wenn du weiterliest, dann lüfte ich den Vorhang und verrate dir meine Geheimnisse, wie du jede „Powerpoint-Frontalbeschallung“ in eine interaktive Lernreise für die Teilnehmer verwandeln kannst.
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